StadTisch und Hauptversammlung GSR in Attisholz

Transformative Arealentwicklung – Attisholz-Nord 2008 - 2040
und 17. Hauptversammlung der Plattform GSR
am 18. Mai 2022



Am 18. Mai 2022 ist die Gemeinde Riedholz Gastgeberin des StadTischs der Plattform GSR (Gemeinde-, Stadt- und Regionalentwicklung). Der StadTisch ist das Stammtisch-Format für den Austausch zu konkreten Fragen der Stadtentwicklung.

Die Entwicklungen auf dem Areal Attisholz-Nord in der Gemeinde Riedholz zeigen eindrucksvoll die Möglichkeiten einer transformativen und partizipativen Planung. Auf dem Gelände der ehemaligen Cellulose-Fabrik Attisholz mit über 100 ha wird bis 2040 neuer Ortsteil entstehen. Angestrebt wird ein lebendiges, vielseitiges Quartier mit Wohnraum, Arbeitsplätzen, Dienstleistungen, Sport- und Freizeitnutzungen, Kunst- und Kulturangeboten und Gastronomie. Das Immobilienunternehmen Halter AG ist Eigentümerin des Areals. Auf dem Weg zum neuen Ortsteil sind verschiedene Typen von Zwischennutzung wie Kultur, Freizeit, Gastronomie und Büros Teil der schrittweisen Nutzungsveränderung. Ermöglicht wird dies durch einen transformativen Planungsprozess, in dem von der strategischen Ebene bis zur Umsetzung regelmässige Überprüfungen und Anpassungen vorgesehen sind. Am Prozess sind verschiedene Akteurinnen und Akteure beteiligt.

Wie gelingt die Öffnung des Areals für die Bevölkerung? Welche Potenziale bieten Zwischennutzungen für eine schrittweise Arealentwicklung? Wie kann ein langfristiger Planungsprozess über Jahrzehnte im Spannungsfeld von Planungssicherheit und sich verändernden Rahmenbedingungen gestaltet werden? Antworten auf diese und andere spannende Fragen zur Entwicklung von Attisholz-Nord geben uns Gemeindepräsidentin Sandra Morstein und Projektleiter Patrick Senn von der Halter AG im Rahmen eines eindrucksvollen Rundgangs durch das Areal mit nachfolgender Diskussion.

Im Anschluss findet der statuarische Teil wiederum im „Marktplatz“-Design statt: Zu den Traktanden könnt Ihr Euch an „Marktständen“ orientieren und daneben den Austausch pflegen, durchaus schon mit einem Glas in der Hand. Die Abstimmungen finden in knapper Form am Schluss statt. So wird es niemandem langweilig und auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen!