5. Internationale Tagung Soziale Arbeit und Stadtentwicklung

Marginalisierte Quartiere und Stadtentwicklung
5. Internationale Tagung der FHNW und am 20. bis 21. Juni 2019 in Muttenz

Soziale Arbeit im Spannungsfeld von Politik, Quartierbevölkerung und professionellem Selbstverständnis


Benachteiligte oder marginalisierte Quartiere gibt es, seit es Städte gibt. Sie sind eine Folge von sozialen respektive gesellschaftlichen Prozessen und Strukturen und als solche Ausdruck sozialer Ungleichheit, die sich räumlich niederschlägt – insbesondere auch im Bereich des Wohnens und der alltäglichen Sozialisation. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung über räumliche soziale Ungleichheit und damit verbundene alternative Gesellschafts- und Stadtentwicklungsentwürfe setzt im 19. Jahrhundert ein; etwa mit den Arbeiten der Frühsozialisten Charles Fourier und Robert Owen. Den Beginn der empirischen Sozialforschung zu diesem Thema markiert hingegen Engels mit der berühmten Studie zur «Lage der arbeitenden Klasse in England». Weitere prominente und einflussreiche Beiträge zur theoretischen und empirischen Stadtforschung stammen von den
Pionierinnen und Pionieren der Soziologie und Sozialen Arbeit wie Max Weber, Georg Simmel, Robert Park und Jane Addams. Mit diesen Beiträgen wurden für die Analysen von städtischen Entwicklungen wichtige Grundlagen gelegt. Gleich-
zeitig verlangt der fortdauernde soziale Wandel nach immer wieder neuen Herangehensweisen

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Beginnt 20.06.2019   00:00 Uhr
Endet 21.06.2019   23:59 Uhr
Ort
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